Die berühmtesten Templerstätten im Westen

Die Tempelritter in Portugal Du liest Die berühmtesten Templerstätten im Westen 2 Minuten Weiter Die Templer in England

Die Tempelritter entstanden im Königreich Jerusalem als Mönchsorden, der christliche Reisende und Händler im Heiligen Land beschützen sollte. Schon bald gewann der Orden jedoch an Macht und errichtete zahlreiche Stätten im Nahen Osten und auch in Europa. Viele Tempelbauten zeugen von ihrer beeindruckenden Architektur und ihrer Liebe zum Detail. Dies sind einige ihrer bedeutendsten Bauwerke.

Das mittelalterliche Königreich Aragón in Spanien: Es war eine der Provinzen, in denen die Templer den größten Einfluss ausübten. Hier wurden einige ihrer bedeutendsten Großmeister geboren. Die Region diente während der Reconquista auch als Schlachtfeld der Kreuzzüge gegen die muslimischen Mauren. Mit zunehmender Macht der Templer in der Region errichteten sie mehrere Festungen und fungierten als Vermittler zwischen dem Königreich und der Kirche von Aragon.

Arville ist eine ehemalige Gemeinde in Zentralfrankreich und diente als Stützpunkt des Templerordens. Die Ritter nutzten ihn als Zentrum für ihre Kriegsausbildung und zur Rekrutierung neuer Mitglieder. Wer in Arville gut ausgebildet wurde, konnte an der Seite der Kreuzfahrer in Jerusalem kämpfen. Nach dem Niedergang des Ordens ging das Gebiet an den Johanniterorden über.

La Rochelle : Die Tempelritter waren geschickte Händler, deren Reichtum sie im Mittelalter zu einer einflussreichen Gruppe machte. Ein Hafen an der Atlantikküste war dafür unerlässlich. La Rochelle spielte eine wichtige Rolle als Umschlagplatz für die Schiffe der Tempelritter, die über diesen nach Frankreich gelangten.

Tomar: Frankreich war nicht das einzige europäische Land, in dem die Templer aktiv waren. Nach ihrem Sieg über die Mauren eroberten sie Tomar und machten es zu ihrem Hauptquartier in Portugal. Dort errichteten sie eine Planstadt mit zahlreichen Gebäuden und Burgen, die es ihnen ermöglichte, in die maurischen Gebiete vorzudringen.

Die Temple Church in London: Sie war 1185, als der Orden seine Blütezeit erlebte, wohl eine der bekanntesten Stätten des Templerordens. Sie verkörperte die Symbolik der Tempelritter und diente ihnen als Hauptsitz in England. Bis heute gilt sie als eine der faszinierendsten Kirchen Londons.

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